++ Mannschaftsfahrt der mE Nettelstedt zum 4. Empor Cup Rostock ++

(cw) Die mE Nettelstedt war am vergangenen Wochenende zu Gast beim HC Empor Rostock, der für den Samstag zum 4. E-Jugend Cup eingeladen hatte. Neben der mE Nettelstedt waren E-Jugend-Mannschaften aus Lübeck, Aurich, Bremen-Arsten, Lüneburg, Stralsund sowie natürlich der gastgebende Verein Empor Rostock und der ESV Schwerin und die Mecklenburger Stiere aus Schwerin vor Ort. Aufgrund einer Turnierabsage aus dem Großraum Berlin konnte die JSG den zur Zeit 20 Spieler starken E-Jugend-Kader aus Nettelstedt aufteilen und zwei Mannschaften melden.

Die Anreise erfolgte bereits am Freitag mit dem Mannschaftsbus des TuS-N Lübbecke, Ziel war die Unterkunft in der Jugendherberge in Warnemünde. Der Samstag stand im Zeichen des Handballs. Nach einer stimmungsvollen Eröffnung mit Vorstellung aller teilnehmendem Mannschaften und dem Verlesen einer Ehrenerklärung durch einen Spieler des Gastgebers, in der als Leitmotive Spaß, Respekt und Fairness während des Turniers herausgestellt worden sind, hatte die erfahrenere Mannschaft der JSG gleich das erste Spiel gegen den Turnierfavoriten SV Mecklenburg Schwerin. Zitat aus dem Spielbericht auf der Homepage der Stiere: „Zu Beginn des Turniertages traf man auf das Team aus Nettelstedt. In einem intensiven Spiel lagen die Jungstiere schnell mit 0:4 hinten, da sie zu Beginn Probleme hatten, sich auf die Manndeckung über das gesamte Feld einzustellen. Doch dieser Rückstand sollte ein Weckruf für die Jungstiere sein, die nun Tor um Tor aufholten und beim 7:6 erstmals in Führung gingen. Die Jungstiere ließen ab dem 7:6 dem Gegner keine Luft mehr zum Atmen und brachten das Spiel mit 17:12 nach Hause. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und die neutralen Beobachter des Spiels sagten, dass diese Begegnung auch das Finale am Nachmittag werden würde.“ Dem ist im Kern wenig hinzuzufügen und in der Ankündigung richtig, außer das die Stiere mit ihrem 14-er Kader in der 20-minütigen Begegnung natürlich viel mehr Luft verbrauchten als der kleine Kader der JSG. Die weiteren Spiele gegen den HV Lüneburg, den OSV Aurich und den Stralsunder HV konnten die Jungs alle mehr oder weniger souverän gewinnen, so dass mit dem zweiten Platz in der Vorrunde nach der Mittagspause zunächst um den Einzug in das Finale gegen den Gastgeber, dem HC Empor Rostock gespielt werden musste. Hier zeigte sich schon, dass der absolvierten Spielzeit Tribut zu zollen sein würde, aber mit vollem Einsatz konnte auch dieses weitere Spiel gewonnen werden. Das Finale war dann tatsächlich gegen den SV Mecklenburg zu bestreiten, die neutralen Beobachten hatten Recht behalten. In diesem Finalspiel war der Wucht der Stiere nicht mehr sehr viel entgegen zu setzen, positiv hervorzuheben ist aber, dass jeder einzelne bis zum Abpfiff alles gab und die Stiere bis zuletzt forderte.

Parallel zu den Spielen des erfahrenen Kaders war auch der junge Kader gefordert und musste sogleich im zweiten Spiel gegen den ESV Schwerin antreten. Obwohl nur aus 9 Spielern bestehend, davon zwei aus dem Jahrgang 2008, präsentierte sich dieser Kader sehr ansprechend und hochmotiviert, musste sich aber Ende der körperlichen und spielerischen Überlegenheit des ESV beugen. Diese Überlegenheit erfuhren die Spieler auch in den folgenden Begegnungen, ließen sich aber zu keinem Zeitpunkt beirren und erarbeiteten sich den Respekt und die Anerkennung der Gegner und der Zuschauer, die die Leistung dieser jungen Spieler während und nach den Begegnungen durch Beifall honorierten.

Überhaupt herrschte bei allen Spielen zuschauerseitig eine sportliche-faire Atmosphäre, die sich auch auf die Spieler und Trainer übertrugen und den gesamten Empor-Cup – nicht nur wegen des nicht erwarteten zweiten Platzes des erfahreneren Kaders! – zu einem tollen Ereignis gemacht haben. Gesteigert wurde dies im Rahmen der anschließenden Siegerehrung noch dadurch, dass unser Spieler Felix Ntodonke mit der Sonderauszeichnung „Bester Spieler des Turniers“ prämiert worden ist.

Nach dem Turnier ging es zurück nach Warnemünde, wo nach einem Besuch des Seebades (mit Sauna!) noch mit Gyros, Tzatzki und Suflaki die leeren Akkus aufgeladen worden sind. Mit dem Adrenalin des Spieltages im Blut und vermutlich noch mehr Koffein gelang es in der folgenden Nacht einigen Spielern nur mit Mühe, die Ruhe der Nacht finden, ehe am Sonntagmorgen nach etwas Sport am nahe gelegenen Strand der Ostsee die Rückreise angetreten worden ist.

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